Rundwanderung Veldensteiner Forst, Bernheck und Ottenhof

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Ausgangspunkt: Kirchplatz in Plech
Wir überqueren die Hauptstraße und gehen durch die Schulstraße vorbei an Schule und Mehrzweckhalle. Am Spielplatz halten wir uns links, biegen nach etwa 120 Metern  rechts ab und folgen der schmalen Straße bis zur nächsten Querstraße. Anschließend halten wir uns zwei Mal links und wandern auf dieser Straße weiter rechts an der  Fallmeisterei vorbei. Auf der Anhöhe entdecken wir links die „Ernsthüll“, einen kleinen historischen Hüllweiher, der als Wasserstelle für die vorbeiführende Altstraße Nürnberg – Eger diente. An der Kreuzung den Waldweg überquerend, folgen wir ab hier im Wald dem „Grünen Punkt“ am Ameisenhügel vorbei bis zum Naturdenkmal Kuckucksloch und dann am Waldrand vorüber an Felsengruppen weiter bis zum Rastplatz „Geißbock“. Hier finden wir überdachte Sitzgruppen und für die „kleinen Wanderer“ einen Spielplatz zum Austoben. Anschließend gehen wir am Waldrand weiter bis der Wanderweg „Grüner Punkt“ rechts in den Wald führt. Hier kann man entscheiden, ob man abkürzen und den Weg im Tal an der Sonne (Wegbeschreibung siehe Routen drei oder vier) oder die lange Tour wählen möchte. Der Veldensteiner Forst ist mit seinen 7000 Hektar das größte
zusammenhängende Waldgebiet Nordbayerns und war schon immer ein beliebtes Jagdgebiet. Er ist heute einer der größten Naturparks Bayerns, in dem noch viele Hirsche und Wildschweine heimisch sind. Der Wanderweg geht bergauf in den Veldensteiner Forst und trifft später auf den „Wallfahrtsweg“, der von Neuhaus nach Pottenstein führt. Wir biegen links auf diesen Weg ab und folgen dem „Grünen Punkt“ bis zum „Steierfels“. Jetzt geht es wieder nach links bergauf in Richtung Bernheck bis zu einem eingezäunten Waldstück. Hier gabelt sich der Weg, wir halten uns rechts und folgen dem Waldweg immer geradeaus bis wir auf die Wegemarkierung mit dem „Blauen Ring“ treffen. Wir überqueren die Kreisstraße Plech – Pegnitz und folgen dem „Blauen Ring“ über die Autobahnbrücke geradeaus, dann wieder links aus dem Wald, bis wir in die freie Flur kommen. Nun führt uns der Weg immer geradeaus bis zur Ortsmitte von Ottenhof, wo wir im Gasthaus „Zum Grünen Kranz“ eine Stärkung zu uns nehmen können. Der Ort Ottenhof wurde 1437 erstmals urkundlich erwähnt. Die größere Ansiedlung ist jedoch erst in den 60er und 70er Jahren des 15. Jahrhunderts durch Abholzung und Ausweitung der Landwirtschaft
erfolgt. Das Dorf ist immer noch landwirtschaftlich geprägt, wobei aber der überwiegende Anteil der Erwerbstätigen heute das Haupteinkommen nicht mehr in der Landwirtschaft erzielt. Die Wanderung wird anschließend hinter dem Gasthaus fortgesetzt. Wir folgen der Markierung „Gelbes Kreuz“ in Richtung Plech bis wir beim Weiler Strüthof auf die Straße Plech – Klausberg treffen. Nun unterqueren wir die Autobahn und biegen nach der Unterführung rechts ab zum Rohenstein. Am Waldrand entlang gehen wir bis zum „Gänsbauch“, wo der Weg rechts am Fuß des Gottvaterbergs bis zu unserem Ausgangspunkt, dem Kirchplatz, führt.


Weglänge: etwa 17 Kilometer
Dauer: 4 Stunden

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