Rundwanderung: Eibenthal, Eib(en)grat, Riegelstein, Eichenstruth und Großer Berg

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Wanderern, die lieber etwas abenteuerliche Pfade suchen, empfehlen wir, den Eib(en)grat zu ersteigen. Der Eib(en)grat verlangt Trittsicherheit und bei einzelnen Passagen auch Schwindelfreiheit. Bei Nässe wird der Steig gefährlich rutschig und man sollte ihn lieber auf den bequemeren Pfaden umgehen. Wer den gesamten Felsensteig meiden will,  indet trotzdem eine empfehlenswerte Wanderung auf abwechslungsreichen Waldwegen und Wiesenlichtungen. Ausgangspunkt: Kirchplatz in Plech Wir folgen der Markierung „Blauer Punkt“ zwischen der Pfarrkirche St. Susannae und den historischen Felsenkellern bis an eine dreifache Weggabelung. Dort nehmen wir den mittleren,    ungeteerten Waldweg und marschieren am Fuß des Gottvaterberges (586 m) in Richtung der großen Waldwiese „Gänsbauch“. Wer möchte, kann zunächst der Markierung  „Roter Ring“ folgen und bereits gegenüber der Pfarrkirche die wenigen Stufen nach rechts hinauf steigen, um das dortige Labyrinth, einen Ort zur inneren Einkehr und   Besinnung, zu besuchen. Vom Labyrinth führt ein schmaler Pfad wenige Meter nach oben und anschließend rechts um den Gipfel des Gottvaterbergs. Der Weg führt uns an stolzen Felsen vorbei und bietet eine herrliche Aussicht über Plech und den nahegelegenen Veldensteiner Forst. Am Ende des Weges geht es wieder hinab und wir erreichen  ebenfalls den „Gänsbauch“. Wir überqueren diesen Platz in Richtung Rohenstein und folgen dem „Blauen Punkt“ den Waldweg bergauf an majestätischen Felswänden vorüber bis der Weg aus dem Wald führt. Jetzt halten wir uns rechts in Richtung Autobahn und gehen an dem Drahtzaun entlang bis hin zu dem Weg, der um den kleinen Wald führt.  Wir überqueren auf der Brücke die Autobahn und folgen der Markierung mit dem „Blauen Punkt“ über verschlungene Waldpfade bis wir nach 15 Minuten wieder in die freie Flur
kommen. Jetzt befinden wir uns im stillen und sonnigen Eibenthal. Linkshaltend folgen wir dem „Blauen Punkt“ bis wir wieder im Wald auf mehrere Markierungen stoßen, die auf einem schmalen Pfad bergauf zum Eib(en)grat (597 m) führen. Oben angekommen entscheiden wir uns entweder für die schwierigere und längere Wanderstrecke durch den Eib(en)grat oder für den Weg mit dem „Blauen Punkt“ wieder abwärts bis zum Waldrand in die freie Flur, von dort nach links zu der Feldscheune und dann immer dem „Blauen Punkt“ folgend bis zur Ortsmitte Riegelsteins (weitere Beschreibung siehe Seite 21/22).

Wanderer, die den Eib(en)grat durchqueren, haben die Möglichkeit, auf verschlungenen Pfaden am Felsgrat entlang durch den Felsdurchlass bis hin zur steilen Eisenleiter, die zum hohen Kamm führt, eine abwechslungsreiche Felsenwelt zu entdecken. Am Waldrand angekommen, folgen wir links dem Feldweg in Richtung „Spieser Fernsehturm“. Links des Fernsehturms treffen wir auf die „Kanzelwand“, die geübten Kletterern eine herrliche Aussicht bietet. Hier befinden wir uns auf dem höchsten Punkt der Fränkischen  Schweiz mit 635 Metern über dem Meer. Wir setzen
unsere Wanderung am Fernsehturm vorbei bis zur Ortsmitte Riegelsteins fort. Hier treffen wir wieder mit den Wanderern zusammen, die den einfacheren Weg gewählt haben. Der Weg führt jetzt gemeinsam nach Eichenstruth. Nach der „Riegelsteiner Kirche“ aus dem 15. Jahrhundert biegen wir links ab, folgen der Markierung „Grünes spitzes Dreieck“  mit der Nummer 5 unter der Autobahn hindurch und danach links etwa 60 Meter auf der Kreisstraße Riegelstein – Plech. Ab hier geht es auf einem ruhigen Weg nach  Eichenstruth. In Eichenstruth können wir uns im Gasthof „Gerstacker“ etwas ausruhen und für den restlichen Weg stärken. Auf dem Rückweg nach Plech halten wir uns wieder  an die Markierung „Grünes spitzes Dreieck“ mit der Nummer 5, biegen am Ortsende nach rechts und nach etwa 250 Metern nach links ab. Diesem Weg folgen wir bis wir wieder aus dem Wald kommen. Jetzt gehen wir rechts am Waldrand des Großer Berg (539 m) entlang und am Kletterfelsen vorbei bis zu unserem Ausgangspunkt, dem Kirchplatz in Plech.


Weglänge: etwa 15 Kilometer
(kurze Strecke etwa 13 Kilometer)
Dauer: 4 Stunden
(kurze Strecke etwa 3 ½ Stunden)

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